Tai Chi Chuan - Ursprung und Wirkung

Geschichte:

Ursprünglich im 17. Jahrhundert in China als Kampfkunst entwickelt, werden die sanften, geschmeidigen Bewegungsabläufe des Tai Chi Chuan inzwischen auf der ganzen Welt von Jung und Alt geübt. Ursprung  Über die Entstehung des Tai Chi Chuan ranken sich viele Geschichten und Mythen. Zu den legendären Gestalten zählt der daoistische Mönch Zhang San-Feng, der auf dem Berg Wu-Dang die Prinzipien vom „weichen Kämpfen mit innerer Kraft“ erhalten haben soll, während er den Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich beobachtet hat.

Wirkung:

Tai Chi Chuan ist «Meditation in Bewegung» und gilt als gesundheits- stärkende Kunst für das Gleichgewicht und die Koordination. Dabei fördert es die «ganzheitliche Beweglichkeit» und hält jung. Das Formen lernen stimuliert neue, neurologische Verbindungen und kann so gegen das Altern wirken. Die Bedeutung des Namens „Tai Chi Chuan“ In der daoistischen Philosophie wird unter „Taichi“ das Entstehen des Universums, die Einheit von Himmel und Erde verstanden. In diesem Sinne bedeutet Tai Chi nichts Anderes als das Vollendete, das Höchste, „das letzte Eine“. Bellinda gibt den klassischen Yangstil nach Cheng Man Chi`ng (Kurzform) weiter.